Kindergarten- und Krippenplätze müssen ausreichend verfügbar sein und für Alle finanzierbar bleiben.

Weil Gesetze an Lebensrealität Alleinerziehender vorbeigehen.

Alleinerziehende wollen wir finanziell besser abgesichert sehen. Sie sind für unsere Gesellschaft ein unverzichtbarer Bestandteil und verdienen daher auch eine entsprechende Wertschätzung von uns ALLEN, und ganz abgesehen davon, haben auch die Kinder Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichem Leben.

Die Hälfte der Alleinerziehenden bekommen z.Zt. überhaupt keinen Unterhalt für ihre Kinder. Weitere 25 Prozent bekommen nur unregelmäßig Unterhalt oder weniger als den Mindestanspruch.

Alleinerziehende haben in diesem Fall zwar Anspruch auf staatliche Unterstützung, doch der sogenannte Unterhaltsvorschuss kann maximal sechs Jahre lang bezogen werden. Und das auch nur, wenn das Kind noch nicht zwölf Jahre alt ist.

"Diese Regeln zum Unterhaltsvorschuss gehen häufig an der Lebensrealität der Betroffenen vorbei und haben die Kinder und Jugendlichen nicht im Blick. Alle Kinder haben unabhängig vom Alter und dem Trennungszeitpunkt ihrer Eltern Bedürfnisse, die gedeckt sein müssen. Deshalb fordert die KWGP für alle Kinder und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss.

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