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Vor zehn Jahren wurde die Wählergemeinschaft KWGP gegründet

Artikel vom 19.03.2018 aus der Pinneberger Zeitung, A. Beig Verlag, zum »»» PINNEBERGER TAGEBLATT

Erst Kritik, dann Parteiaustritt

Vor zehn Jahren wurde die Wählergemeinschaft KWGP gegründet

KREIS PINNEBERG Es begann mit einem Streit. Burghard Schalhorn, längjähriges Kreistagsmitglied der CDU, war nicht mehr einverstanden mit der Politik seiner Fraktion. Er kritisierte immer wieder „Steuergeldverschwendungen in Millionenhöhe“ , unter anderem beim kommunalen Arbeitsvermittler PKSA oder beim Neubau des Kreishauses. Schalhorn verließ schließlich die CDU. In den politischen Ruhestand ging er nicht. Er gründete die Kreiswählergemeinschaft Pinneberg (KWGP).

Das ist in diesem Monat zehn Jahre her. „Es gab immer wieder Konflikte“, erinnert sich Schalhorn, der Chef der Wählergemeinschaft ist und sie von Beginn an bis heute auch im Kreistag vertritt. Kreistagsmitglieder seien zwar eigentlich nur ihrem Gewissen verpflichtet, so Schalhorn. Doch oft habe es Probleme gegeben, weil die Parteien sich an Vorgaben ihrer Vorderen in Kiel und Berlin hätten orientieren müssen. „Die Interessen der Bürger in den Städten und Gemeinden wurden deshalb nicht immer mit dem nötigen Nachdruck verfolgt“, meint er im Rückblick. Die KWGP habe sich hingegen am Wohl der Menschen vor Ort orientieren können und tue das auch weiterhin. So habe der Kreis auf KWGP-Initiative unter anderem Front gegen den für den Kreis Pinneberg ungünstigen Finanzausgleich gemacht.

„Wir werden uns auch weiterhin für eine ehrliche Flüchtlings- und Asylpolitik einsetzen. Wir sind strikt gegen eine Politik, die Bigamie duldet“, verdeutlichte Schalhorn. Hier sei der Rechtsstaat gefordert. „Wir unterstützen auch ein angestrebtes Bürgerbegehren von Bürgern aus Pinneberg und Umgebung für den Erhalt des Einkaufszentrums in Prisdorf“, sagte er.

Schalhorn ist überzeugt, dass es die Kreiswählergemeinschaft Pinneberg noch lange geben wird. „Zehn Jahre sind eine schöne Zeit. Ich bin aber ganz sicher, es werden noch viele Jahre folgen“, sagt der Chef der Wählergemeinschaft. bam

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